Der Film „The Killing of a Sacred Deer“ von Yorgos Lanthimos ist zum Verzweifeln. Doch gerade die Verzweiflung ist verboten im Kosmos des griechischen Regisseurs. Es gibt da einen Mythos rund um die Filme von Yorgos Lanthimos, die satirisch seien und verstörend, bizarr und allegorisch – und nur der letztere dieser Begriffe, benutzt etwa von A.O. Scott in der „New York Times“, eignet sich schlecht als platter Marketing-Slogan. Das Gleiche gilt wohl für die Grausamkeit, …