Das Land unter

Harms_IMG_1077 _XSCopyright: Kinostar

 

„Harms“ oszilliert zwischen Gangsterthriller und Milieustudie, zitiert den Mythos des Genres und scheitert dabei auf faszinierende Weise

Nicht nur ist der Gangster längst eine mythische Figur im Kino, nicht nur trägt Heiner Lauterbach das Image seiner alkoholisierten Vergangenheit und seines Machismo in jede Rolle – auch die Vorbilder von Lauterbach und Regisseur Nikolai Müllerschön, die den Film gemeinsam produziert haben, erzählen von mythensatten Milieus und Ländern: Die Namen Melville und Scorsese etwa haben beide im Interview fallen lassen. Weiter →

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Treibgut: 22 Jump Street

Zu wenig ausgearbeitet, um ein Essay zu sein und viel zu sehr interessiert an Kleinigkeiten, um als Kritik durchzugehen: Treibgut ist das, was an einem so hängen bleibt, wenn man im Bilderstrom badet.

Gestern Abend habe ich einen sehr albernen Film gesehen, und ich habe herzlich gelacht dabei. Ich saß in der Pressevorführung von „22 Jump Street“, Beginn war gegen 18.30 Uhr, da haben auch Kollegen Zeit, die tagsüber in Redaktionen der, drücken wir’s mal neutral aus, Verwertungskette sitzen. Das bedeutet: Dieses spezifische PV-Publikum muss sich nicht bemühen, jedes Kichern mit den internalisierten Mitteln der Ideologiekritik zu unterdrücken, nein, da wird fesch losgeprustet. Kann schon erfrischend sein. Weiter →

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Treibgut: Zeit der Kannibalen

Zu wenig ausgearbeitet, um ein Essay zu sein und viel zu sehr interessiert an Kleinigkeiten, um als Kritik durchzugehen: Treibgut ist das, was an einem so hängen bleibt, wenn man im Bilderstrom badet.

Ein großes, großes Unbehagen machte sich breit in mir, als ich auf der Berlinale „Zeit der Kannibalen“ sah. Und das nicht, weil der Film, dem ja in seiner Abstraktion durchaus etwas Thesenhaftes innewohnt, schwach oder offensichtlich falsch vom Falschen erzählt hätte. Weiter →

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Der zärtliche Koloss

Dünner Plot, kein Interesse an den menschlichen Figuren – so what? Warum die Kritik an „Godzilla“ ins Leere läuft.

Kürzlich wagte ich es, in einem Text Spike Jonzes „Her“ nicht so gut wegkommen zu lassen, wie der Film es nach Ansicht des Redakteurs verdient hätte. Eine sehr ausführliche – und konstruktive – Diskussion entfaltete sich dann per Email unter anderem darüber, ob die Kritik, die ich gegen den Film vorbrachte, der Arbeit denn gerecht werde. Weiter →

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Der Geist und das Schwert

Drachenväter

 

Eine Entstehungsgeschichte der Fantasy und des Rollenspiels

Wenn es um Herzensangelegenheiten geht, dann unterscheiden sich große Künstler, Autoren und Journalisten üblicherweise kaum von all den Fangirls und –boys da draußen. Grundsätzlich eine tolle Sache, Zynismus gibt es (nicht nur) in Kultur und Medien bekanntlich genug. Problematisch wird das Ganze nur dann, wenn es auch der Fanboy ist, der da schreibt, malt oder auf dem Regiestuhl Platz nimmt. (Als willkürliches Beispiel sei mal der verhunzte „Alexander“ des großen Regisseurs Oliver Stone genannt.) Weiter →

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